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Ascea
in der geschichte und heute
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die friedlichen Menschen von den Weinbergen,
die Enotri, beobachteten die Focei bei deren Ankunft abwartend;
später, als die Fremden ihre große und respektvolle
Liebe zum Land und Meer der Enotri entdeckten, fühlten
sie sich mit ihnen brüderlich vereint, und seit dieser
Zeit sind sie zu einem einzigen Volk verschmolzen..."Dieses
in jenen Menschen tief verwurzelte Bewusstsein vermochte kein
Pirat, kein Eindringling, keine philosophische oder technische
Revolution je zu zerstören oder auch nur zu schwächen.
So wie damals behüten auch heute noch die Bewohner von
Marina di Ascea liebevoll die unvergleichliche Schönheit
der Natur und begegnen ihren Mitmenschen mit derselben offenen
Herzlichkeit, die in ferner Zeit schon ihren Vorfahren zu
eigen war.
Das Gebiet von Ascea, zwischen Meer und Hügeln gelegen,
ist ein bezauberndes Fleckchen Erde, das jeden in seinen Bann
nimmt, der zum ersten Mal hier her kommt, aber auch jenen,
der schon einmal da gewesen ist, zur Wiederkehr verlockt.
Einzigartige Farben, Düfte und Klänge werden sich
demjenigen eröffnen, der diese Werte mit offenem Herzen
und freiem Sinn in den unzähligen Schönheiten zu
erkennen weiß. Die Landschaft ist ursprünglich
und die Menschen sind noch von jener herzlichen Gastfreundschaft,
die der Fremde in seiner Vorstellung mit Italien zurecht verbindet.
Der alte Ortskern von Ascea, ca. 100 m über dem Meere
thronend, blickt auf seinen neueren, unmittelbar am Meer gelegenen
Ortsteil Marina di Ascea herab. Das touristische Leben findet
in Marina di Ascea statt; hier verläuft der lang gestreckte
Ortsteil parallel zum Meer, beginnend mit der Kulturstätte
Velia bis fast zum südlichen Strandende, der "Scolierea",
einem mächtigen Felsen, der dem über fünf Kilometer
langen Sandstrand sein natürliches Ende setzt. Der Strand
von Velia-Ascea ist einer der längsten Strände zwischen
Neapel und der südlichen Spitze des italienischen Stiefels.
Der feine, hellgelbe Sand verzaubert den Meer - unde Strandfreund
durch seine Tiefe und Weitläufigkeit. Das Wasser ist
glasklar (allenfalls bei starken Wellen durch aufgewirbelten
Sand etwas trübe) und absolut sauber (Teerverschmutzungen
sind hier noch unbekannt). Der Meeresboden fällt relativ
sanft ab (besonders im südlichen Strandteil), so dass
das Meer hier auch zum Baden für Kinder sehr gut geeignet
ist.
Geschichtlich ist Marina di Ascea eng mit der alten griechischen
Stadt "Elea" verbunden, einer der wichtigsten Stätten
der griechischen Kolonialzeit in Süditalien. Bei den
auch heute noch nicht abgeschlossenen Ausgrabungen wurden
ein im 5. Jarhundert v. Chr. errichteter Tempel sowie andere
Bauwerke freigelegt. Außergewöhnlich gut erhalten
ist der monumentale Bogen der "Porta Rosa". Es sei
darauf verwiesen, dass sich die Ausgrabungsstätten nur
einige hundert Meter von unserer Ferienanlage entfernt befinden.
In diesem "Elea" der griechischen Siedler gründeten
im Jahre 540 v. Chr. Parmenides, Xenophantes und Zenon die
Eleatische Schule. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle
bleiben, dass man vom Standort des ehemaligen Tempels und
auch noch weithin sichtbaren Turmes ("Torre di Velia")
einen herrlichen Ausblick über die historische Stadt,
die ganze Küste und - bei rückwärts gerichtetem
Blick - über die Hügel bis hinauf in die hohen Berge
des Cilento hat. Also lohnt ein Besuch in jedem Falle.
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